Lieder, die im Herzen brennen (Teil 1)

Es gibt Lieder, die hörst du und hast sie sofort vergessen.

Es gibt Lieder, die streifen dein Herz und vergehen wieder.

Und es gibt Lieder, die brennen sich in deinem Herzen ein und werden es immer berühren. Weil sie in besonderen Momenten da waren. Weil sie was bewegen und zwar in deinem Leben. Weil sie verändern und erinnern. Weil sie deine Gewühlswelt mit Seifenblasenträumen füllen.

Über solche Lieder in meinem Leben möchte ich schreiben. Es gibt davon viele, viel zu viele. Ich picke nur die mir am Wichtigsten heraus. Weil ich mir wünsche, dass sie vielleicht irgendwen so bewegen wie mich.

Heute:  „Als gäbs kein Morgen mehr“ von Philipp Poisel.

Für viele ist Philipp Poisel ein nuschelnder, jammernder Sänger, der zu viel über das Leben nachdenkt. Für mich ist er derjenige, der meine Gefühle in Wörter und Melodien verwandeln kann. Gefühle, die ich nicht ausdrücken kann, so sehr ich es auch versuche. Gefühle, von denen ich nicht wusste, dass ich sie besitze und die irgendwo in mir drin versteckt sind und auf ihren Ausbruch nur gewartet haben.

Schon bei den ersten Tönen fängt mein Herz an zu klopfen. Wenn ich das Lied höre befinde ich mich auf einer Gefühlsachterbahn: Sehnsucht, endlose Freiheit, Gelassenheit, Einsamkeit, endloses Glück und das Gefühl, die Welt einfach mal Welt sein lassen zu können. Es ist nicht viel Text, es ist nicht viel Melodie in diesem Lied, aber gerade durch diese Einfachheit wird so vieles ausgedrückt. Man wird für vier Minuten in eine andere Welt entführt, spürt sich selbst und kann einfach nur sein. Und nach nichts mehr sehne ich mich im Moment.

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