Kamele stinken

Dinge, die ich dank meiner Indienzeit nie vergessen werde:

1. Die Schönheit des Sternenhimmels in der Wüste von Jaisalmer.

2. Den widerwärtigen Geruch von brennendem Menschenfleisch am Ganges in Varanasi. Die spinnen manchmal schon, diese Hindus.

3. Den Schmerz einer Trennung.

4. How to wear a Saree

5. Das überwältigende Gefühl ganz tief im Herzen, als mich mein Lieblingsdownie Ragunathan urplötzlich fest umarmt hat.

6. Den salzigen Geschmack von Abschiedstränen auf den Lippen.

7. Die Gewissheit, dass ich in meinem Land als Frau alle Freiheit der Welt habe.

8. Das mit hängenden Geschwüren übersäte Gesicht des Bettlers aus Kalkutta.

9. Das Gefühl tiefer Scham beim Zusammentreffen mit peinlichen deutschen Touristen.

10. Den Klang meines Namens, wenn ihn die Kinder freudig laut gerufen haben. (Maasa, das „s“ dabei ein wenig gelispelt.)

11. Kamele stinken.

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