Für mich

Wie Bilder malen, ohne Farben.

Wie Theater spielen, ohne Schauspieler.

Wie Horizont erweitern, ohne Reisen.

Wie über den Tellerrand blicken, ohne sich fortzubewegen.

Wie in Träumen schwelgen, ohne zu schlafen.

Wie sich auf Wolke 7 fühlen, ohne Liebe.

Wie Trauern,  ohne richtige Tote.

Wie Spielen, ohne Brett und ohne Karten.

Wie Gott, ohne Gott zu sein.

Wie sich selbst finden, ohne in sich zu gehen.

Wie Berühren, ohne Hände.

Wie Sex, ohne Berührung.

Wie Flirten, ohne Augenkontakt.

Wie Erzählen, ohne Ton.

Wie Reisen,  ohne Bewegung.

Wie Versinken, ohne zu Ertrinken.

Wie Verlieben, ohne Mann.

Wie Knistern, ohne Kaminfeuer.

Wie Wärme, ohne Sommer.

Das, und viel mehr, ist Schreiben für mich.

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Ein Gedanke zu “Für mich

  1. Ja, ein schöner Weg zeigst Du auf, was Schreiben alles bedeuten kann. Ich finde, auch Konkretes hat im Schreiben Platz, wie Arbeit, Ausdauer, Kreativität, Erfüllung, Leben, Befriedigung, aber auch Ideenlosigkeit und Unvermögen. Das sind wenige Gedanken, die mir jetzt gerade einfallen. Du merkst ja, ich bin nicht in einer Kreativitäts-Phase.
    Grüsse zu Dir. Ernst

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