2015 | Woche 6

Letzte Woche habe ich den Wochenrückblick vergessen. Es tut mir Leid. Das mit der Regelmäßigkeit muss ich noch üben. Ist auch nicht viel passiert und mein Laptop hatte beschlossen, mir den Bildschirm nicht anzuzeigen, wo wir auch schon beim letzten Montag wären. Dank einiger Eingabecodes und „professioneller“ Telefonberatung funktioniert wieder alles. Außer mein VAIO Update Ding. Und wenn ich jedes Mal 10€ von den Menschen bekommen würde, die mir auf „Habe ein Problem mit Windows, kennt sich jemand aus und kann mir helfen?“ mit „Kauf dir ein MacBook“ antworten, könnte ich mir das schon lange leisten.

Am Dienstag stellte ich fest, dass das Fitnessstudio vormittags vor allem eins ist: Ein Rentnertreffpunkt. Wer den neuesten Tratsch aus der Apothekenumschau und Tipps gegen dreckige Gebisse austauschen will, soll das doch bitte bei Kaffee und Kuchen machen, aber nicht an den Kraftgeräten. Vielleicht habe ich einfach ein Problem mit alten Menschen, die denken, dass man immer und überall Rücksicht auf sie nehmen muss, weil sie alt und schwach sind. Vielleicht verstehe ich das erst, wenn ich über 60 bin und Jugendliche an der Tramhaltestelle anrempel, um zuerst einsteigen zu können. Bis dahin werde ich jedoch einfach weiterhassen. Außer meine Großeltern. Die sind super.

Selbst mit Freund bin ich kein Fan vom Valentinstag. Blumensträuße sind schön, aber halt auch tot. Man verschenkt quasi den Tod am Tag der Liebe. Wahrscheinlich würde ich mich trotzdem kurz freuen. Und die Blumenindustrie sich auch. Am Mittwoch fand ich folgende Karten. Über die würde ich mich ziemlich sicher freuen.

Den weltbesten Zumbakurs besuchte ich am Donnerstag. Bei einem durchschnittlichen Puls von 180 hätte es mich nicht gewundert, wenn ich einfach auf den Boden gefallen und nie wieder aufgestanden wäre. Es lief Musik, die ich nie privat hören würde, der Trainer hatte den schönsten Hüftschwung von allen und nach seiner Anfangsrede „Bleibt nicht stehen. Wer stehen bleibt, fliegt raus. Ist mir egal, wie ihr euch bewegt, aber bewegt euch. Schaltet die fucking deutsche Perfektion aus und sucht euer karibisches Blut.“ war ich schon ein großer Fan von ihm. Nächste Woche wieder.

Freitag bekam ich 20 von 20 Punkten für die Durchführung eines Uniprojektes. Wir erstellten in der Gruppe ein Dialektmemory für die Schule auf Sächsich, Platt und Bairisch und mit etwas Glück wird das bald für Lehrer im Internet verfügbar sein. Wahrscheinlich wird diese großartige Dozentin uns nie wieder unterrichten und wir trauerten alle ein bisschen. Bei ihr hat selbst Sprachwissenschaft Spaß gemacht. Außerdem hab ich es endlich mal wieder geschafft über etwas zu schreiben, was mir wichtig ist. Warum Selbstverliebtheit wünschenswert ist, könnt ihr hier lesen.

Samstag war ein schöner Tag. Wir feierten Geburtstag den 160. Jahrestag des ersten deutschen Segelclubs, waren essen, trinken und tanzen. Oder wollte in Ilses Erika tanzen, aber ich befürchte, dass Donis der schlechteste DJ ist, den ich jemals sah. Immerhin schien er viel Spaß zu haben.

Und der Sonntag? Der war verkatert. Die Hälfte des Tages war ich bewegungsunfähig, die andere Hälfte war ich damit beschäftigt, mich für einen Lieferservice zu entscheiden.

Geld in der Spardose: 30€

Tage bis zum Buch: 31

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